Ich danke allen schon einmal für ihre seelisch moralische und aktive handwerkliche Unterstützung in meinem Wahlkampf! Nicht enttäuscht sein, wenn wir Prozente im unteren einstelligen Bereich erreichen. Das ist doch erst der Anfang! Ab Montag wird der nächste Abschnitt vorbereitet! Also, Kopf hoch und dem Gegner in die Augen geschaut!
Heike Seise!

Lassen Sie Ihre Phantasie schweifen. Wie sähe Jena aus, wenn Sie alles
nach Ihrem Willen gestalten könnten?

Genügend preiswerter Wohnraum, ausreichend Arbeitsplätze, Kitas und Schulen mit Frühförderung, ohne Wartezeit und wohnortnah. Eine Ortsumgehungsstraße bewahrt unsere multimediale Stadt vor einem Verkehrskollaps. Ein unterirdisch, solar betriebenes und kostenneutrales Verkehrs- und Straßensystem unterbindet Hektik und Gefahr, ermöglicht, überirdisch, neben einer dachbegrünten schicken Mini-Skyline, in den tropisch begrünten Wein- und Biergärten der Altstadt den Feierabend und die Wochenenden bei paradiesischen Vogelgesängen zu genießen.
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Jenas Familien haben es nicht leicht, sie dienen als “Geldeintreiber” der Stadt, die ihre Kassen über das notwendige Maß stark auffüllt. Dieser seit langem andauernde Politik unter dem Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter und ihm als Sozialdezernenten, sowie der Koalition aus SPD, CDU und Grüne trete ich seit Jahren entgegen und fordere weniger Belastung und familienfreundlichere Rahmenbedingungen der Stadt Jena. Meine ersten Ziele: Keine Wartezeiten auf wohnortnahe Kindergartenplätze, fachkompetente und bedarfsgerechte Personalausstattung (arbeitnehmerfreundlich), Absenkung der enorm belastenden Kita-Gebühren, kostenfreie Bildung (keine Gebühren im Hortbereich usw.), mehr bezahlbaren Wohnraum, geringere Belastung durch Kommunalabgaben, Gebühren und Steuern.

“Bürgerentscheide“ – nicht über Bürger, sondern mit Bürgern grundlegende Entscheidungen fällen, mindert Politikverdrossenheit und sind meine Devise. Medienfreiheit und –recht ist eine Seite, wurde aber mit OB Dr. Albrecht Schröter durch eine geplante Abschaltung der Stadtratsübertragungen fast gekippt! Eine weitere Seite, die aktive Beteiligung: generell öffentliche Sitzungen, Bürgerentscheide zu grundlegenden Themen, repräsentative Bürgerbefragungen, Ehrenämter, moderne netztaugliche Liveübertragung der Stadtratssitzungen zu (im Gegensatz zu jetzt) sendefreundlichen Zeiten. Ein Ziel: ein „Stadtanzeiger“ soll fach-/terminrelevante Nachrichten aus der Verwaltung an alle Haushalte geben.

Jena ist ein buntes Völkchen mit ebenso vielfältigen und alternativen kulturellen Vorlieben. Um als Stadt attraktiv zu sein, steht Kultur neben Arbeit, Wohnen und Kinder-„Versorgung“ in einer Wunschliste der Bevölkerung. Philharmonie und Theaterhaus haben sich zu einem spezifischen Markenzeichen Jenas entwickelt und begeistern ihr Publikum. Um dieses zu erweitern, sind dringende Investitionen in Letzteres notwendig! Beeindruckende, grundlegende Kulturevents und -angebote, meist organisiert durch die Stadt Jena (KMJ), sind ein atemberaubender Magnet, können aber Detailwünsche nicht ausreichend abdecken. Darum gilt es, bessere Rahmenbedingungen für private Investoren zu schaffen!

Unnötig! Warum auf Pachtgelder verzichten? Es gibt Flächen in Nord, Ost, Lo/Wi, den Ortsteilen. Allein der Wille fehlt! Fördermittel für soz. Wohnungsbau nicht abgerufen! Auch ein Flächennutzungsplan zugunsten preiswerten Wohnraums fehlt. Privat genutzter Wohnraum ist unflexibel, wenig entlastend auf hohen Mietwohnraumbedarf, aber lukrativ. Die Komprimierung und Zentrumslage ist teuer für Mieter und Eigentümer! Den Kleingärtnern eine Beruhigungspille namens Beirat zu geben, um leise Biotope durch Beton zu ersetzen, unehrlich! Meine Ziele: Durch attraktive Ortsteilanbindung – Zentrum entlasten, Klima und Portmonee schonen, Interessenskonflikte vermeiden und: Alle Kleingärten erhalten!

Seit Jahren wird über den Inselplatz diskutiert, ein Ideenwettbewerb fand statt, wurde überarbeitet, dann vom Oberbürgermeister zugunsten einer Uni-Nutzung ausgehebelt. Nun die Krönung: In einer „Hau-Ruck-Aktion“ der Koalition samt OB wurde ein Teilstück über die Köpfe der Bürger hinweg an Intershop, ohne wesentliche gestalterische Einflussnahme, „abgetreten“. Mein Eindruck: bürgerfern, planlos und unprofessionell! Für das „Reststück“ mein Vorschlag für einen gestalterischen Rahmen: Lebendigkeit, Solidität, Erleben, Mut zu Einzigartigem, für ein breites Publikum. Details sollten Investoren, Architekten und, ganz wichtig, Bürger entscheiden! Schön, wenn die Universität „Bauherr“ wäre!

Das ist ein unseriöses Versprechen! Es setzt voraus, dass 6 Jahre lang Steuerzahlung (Wirtschaftslage der Unternehmen und Bürger), finanzielle Voraussetzungen der Stadt und Zahlungen vom Land zumindest gleich bleiben, keine besonderen Projekte und Kosten(siehe oben) geplant oder verpflichtend (z.B. Tariferhöhungen) notwendig werden. Diese äußeren Faktoren können nicht beeinflusst werden, sei denn, die Stadt plant jetzt schon einen Ausgleich durch eine noch höhere „Abzocke“ z.B. bei nicht sicherheitsrelevanten Verkehrskontrollen und Gebühren. Um Kosten zu sparen, ist schnellstmögliche Schuldentilgung mein vordergründiges Ziel, unter Berücksichtigung von Investitionen und Bürgerbelastung.

Jena ist eine bunte, vielseitige und moderne Stadt unterschiedlichster Interessengruppen. Neben den Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Kultur trägt Jena auch eine sportliche Tradition. Sollte ein Umbau des Stadions zur Multifunktionshalle finanziell möglich sein, dann würde ich es jetzt tun, denn die Voraussetzungen sind zur Zeit wohl am besten: hoher Fördermittelanteil/Land, wirtschaftlicher Stand/Stadt, großer Bedarf und Sanierungsstau. Vorhandene Projekte dürfen aber nicht leiden, besonders die Leichtathletik. Auch sollte geprüft werden, inwieweit Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung beteiligt werden können, um das Projekt auf Dauer tragfähig zu machen.

Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröters Antwort auf meine Rücktrittsforderung:

In diesem Artikel können Sie die Rücktrittsaufforderung von Heike Seise an Albrecht Schröter lesen.